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WARUM ist also nie die Frage, die sich hier stellt.
Zentraler Punkt ist die
Erweiterung der Wahrnehmung durch das Richten der
Aufmerksamkeit auf das Geschehen im Bild.

Erst wenn ein Bild über die
Darstellung hinausgeht und veränderbar/offen bleibt, kann
sich ein sinnvolles hilfreiches neues Bild entwickeln.
(Bettina Egger)
(Bilder
müssen trotzdem nicht konkret sein, da auch
atmosphärisch/energetisch geklärt werden kann, WAS WIE UND
WO ist - wir erkennen es an der Resonanz)
Der Fokus wird also weg vom ICH hin zum BILD
geführt.
Identifikationen mit Bildteilen hindern beim Malen und
machen unfrei, da wir alles aussieben würden, das nach
unserer Meinung nicht zu uns passt. Neues erscheint im
ersten Moment allerdings selten passend.
Deshalb brauchen wir Begleitung im Prozess.
Auf Bildebene entsteht ein
Prozess, der sich am Ende im günstigen Fall analog im Leben
auswirkt.


Das geht
weit über den Sprach-/Denkprozess hinaus. Das Hirn speichert
in Bildern, weil so viel mehr (auch unsagbare, z.B.
atmosphärisch gebundene) Informationen gehalten werden
können.
Die
Malenden haben während des Malens optimalerweise keine
Meinung, keine Idee zum Bild, denn nur so können Bilder
entstehen, die offen sind und jenseits des Denkens verfolgt
werden können und Neues bringen.
Bilder und Gehirn:
-
Das
Hirn ist ein bildgebendes Organ (G. Hüther)
-
Bilder
bestimmen unsere Wirklichkeit (wir glauben, dass es so
ist, wie wir es innerlich sehen/gesehen haben) Unsere
Gedanken und Gefühle werden von unseren inneren Bildern
bestimmt. -
veränderte Bilder müssen eine Auswirkung auf die
Wahrnehmung der Wirklichkeit haben (es stehen neue
Muster und Strukturen/Bilder zur Verfügung) -
Das
Gehirn unterscheidet nicht zwischen realen Bildern und
Vorstellungen. Deshalb können auf Bildebene neue
Erfahrungen gemacht werden, die einem echten Erlebnis
ausreichend nahe kommen.
-
Es reicht nicht, sich etwas anderes
vorzustellen, sondern eine Handlung und
sichtbare Veränderung im Bild ist nötig, wenn ein Bild
im Hirn verankert ist. Bilder verankern um so mehr, je
größer die emotionale Beteiligung ist
Auf Resonanzebene
bekommt das Hirn über die Veränderung am Bild eine neue
Struktur geboten. Das alte Bild wird durch ein neues
ersetzt/ergänzt
Ich würde
den Unterschied zwischen Bildsprache und Bildwirkung
folgendermaßen kurz zusammenfassen:
Bildsprache
– eine Form der Kommunikation, dient der Darstellung,
Ordnung und
Vermittlung von Inhalten mit Hilfe von Illustrationen oder
Symbolen, Denkprozess
Bildwirkung
– die direkte Resonanz von Bildern auf uns jenseits des
Denkens, die Art,
wie Bilder direkt Einfluss nehmen auf die Verschaltungen im
Hirn und dadurch
- Handlung
leiten
- Reaktionen
steuern
-
Aufmerksamkeit lenken
-
Orientierung bieten.
Das Hirn
könnte sich jederzeit ändern. Problematisch ist die
Einbettung in größere Muster – alte Vorstellungen,
Überzeugungen, Traditionen, Haltungen, Leitbilder. (siehe
vor allem G. Hüther)
All diese Erfahrungen und Erkenntnisse sind nun gebündelt
anwendbar zur gezielten Bearbeitung von Anliegen und
traumatischen Erlebnissen mit der Methode des
Lösungsorientierten Malens LOM®.
Mit zunehmender Kenntnis der
heilenden Aspekte von Bildern, hat Bettina Egger in
Zusammenarbeit mit Jörg Merz mit dem LOM® eine Methode
gefunden, die es ermöglicht, Anliegen gezielt über das
Erstellen von Bildern anzugehen und zu klären. Hinderliche
Verschaltungen im Gehirn und belastende Erinnerungsbilder
werden nach bestimmten Kriterien malend bearbeitet,
versorgt, in Ordnung gebracht und durch neue Erfahrungen
während des Malens ersetzt und ergänzt.
So ist es
möglich, dass Symptome wie z.B. Panikattacken mit dem Malen
einer einfachen Metapher im günstigsten Fall nach einem Bild
verschwinden, sich dann anhängende Themen zeigen und mit
weiteren Bildern bearbeitet werden können.
Hier
finden Sie einen Vortrag mit Bildern von Bettina Egger über
die
LOM®-Traumabearbeitung
(Lösungsorientiertes Malen):
www.lom-malen.ch
Menüpunkt Vorträge
Ausgewählte grundlegende Literatur:
Hüther, Gerald: Die Macht der inneren Bilder
Hüther, Gerald: Biologie der Angst
Spitzer, Manfred: Gehirnforschung und die Frage: was
sollen wir tun?
Huber, Michaela:
Trauma und die Folgen
Staemmler Frank-M./Bock Werner: Ganzheitliche Veränderung
in der Gastalttherapie
Paul
Watzlawick, J. H. Weakland, R. Fish: Lösungen
Egger,
Bettina: Träume malen und verstehen
Egger,
Bettina: Der gemalte Schrei
Egger,
Bettina Hrg.: Ereignis Kunsttherapie
Egger,
Bettina: Bilder verstehen
Manuel
Schoch: Frei sein
etc.
Internetadressen mit näheren Informationen:
www.mihk.de
www.lom-therapie.de
www.lom-malen.ch
www.kunsttherapie.ch
Münsteraner Institut für Humanistische Kunsttherapie MIHK
Weseler Strasse 38 48151 Münster Katina Kalpakidou
Ausbildung
Weiterbildung
Fortbildung
- Maltherapie / Kunsttherapie in Münster
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