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In geschützter Atmosphäre mit
maltherapeutischer Begleitung (nach Dr. phil. Bettina Egger)
können ureigene Bilder entstehen, die uns zu tiefem Wissen
und zu Kontakt mit uns selber führen, uns berühren und
überraschen können, in denen sich neue Perspektiven zeigen
und Malbares direkt getan werden und neuen Schritten im
Alltag den Weg bereiten kann.
Begleitetes Malen ist eine
aktive Möglichkeit, der eigenen Lebendigkeit und Kreativität
(Übungs-, Spiel- und Heilungs-) Raum zu geben. Malend können
wir uns vertiefen, uns vom Bild leiten lassen, Veränderungen
vornehmen, genießen und Neues erleben.
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Wir arbeiten
nicht mit Interpretationen, Illustrationen, Symbolen und
Bedeutungen. Wir erschaffen Bilder, deren Sinn sich uns beim
Malen im Kontakt mit dem Bild auf vielerlei Weise
erschließen kann.
Der Prozeß
dieses Malens braucht die Begleitung durch die Malleiterin,
da wir als Malende Neues häufig übersehen oder zunächst
ablehnen, Beängstigendes vermeiden und eher die gewohnten
Wege gehen.
Auf
gestalttherapeutischer Grundlage werden die Bilder malend
geklärt, und nicht redend erklärt. |
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Bettina Egger hat zum
Verständnis dieser maltherapeutischen Arbeit eine
Metapher gebraucht: Sie vergleicht das Geschehen mit
einer Geburt:
Malende
≙
Gebärende
Bild
≙
das zu gebärende Kind
Malleiterin
≙
Hebamme
Die Hebamme weiß, was
zu tun ist, um die Geburt zu unterstützen. Die
'Bild-Geburt' ist das Wesentliche, nicht ein Gespräch
danach.
Die Malleiterin begleitet
unterstützend, klärend, konfrontierend und mitfühlend
den Prozess und sorgt für die Bilder.
Buchveröffentlichungen von
Bettina Egger:
Träume
malen und verstehen
(Rezension
von Prof. Dr. Norbert Groddeck)
Der
gemalte Schrei
Ereignis Kunsttherapie
Bilder
verstehen
Faszination Malen
u.a. |
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Oft wird das Begleitete Malen mit Ausdrucksmalen in
Zusammenhang gebracht.
Bettina Egger hat ihre Arbeit zu Beginn Ausdrucksmalen
genannt, bis sie die besondere Begleitung entwickelt und
verfeinert hat. Hier finden Sie einige Informationen
zum Begriff
>>>
Ausdrucksmalen |
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